Faszination fernöstlicher Kampfkunst
zwischen Sport und Meditation

Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwa 500 nach Christus zurückreichen.
Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Laufe der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung.
Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Auch heute spiegelt sich im Karate-Do - aus dem Japanischen übersetzt als "Weg der leeren Hand", Kara=leer, te=Hand, Do=Weg - fernöstliche Philosophie wieder.

Das "Kara" - "leer" ist aber auch ethischer Anspruch:

"So, wie die blanke Oberfläche eines Spiegels alles wiedergibt, was vor ihm steht und wie ein stilles Tal selbst den schwächsten Laut weiterträgt, soll der Karateschüler sein Inneres leermachen von Selbstsucht und Boshaftigkeit, um in allem, was ihm begegnen könnte, angemessen zu handeln."
                                                       
Karategroßmeister Gichin Funakoshi (1868-1957)

Karate als Breitensport

Der Anfänger beginnt mit einfachen Grundtechniken und Grundstellungen. Zahllose Kombinationsmöglichkeiten unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade bauen sich darauf auf. Die Hauptmerkmale der Bewegung, wie Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination werden in sämtlichen Altergruppen in hohem Maße gefördert. Ohne wesentliche Verletzungsgefahr werden Aggressionen abgebaut und die Selbstdisziplin geschult.

Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle.

 

 

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